Abschlussbericht: „Digitale Entwicklung im Kulturbereich”

Beforschung der Förderlinie „Digitale Entwicklung im Kulturbereich”. Erkenntnisse aus der Begleitung der ersten und zweiten Förderlinie, gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (Schriftenreihe Kulturförderung des Instituts für Kulturelle Teilhabeforschung, Nr. 2)

kurz&knapp-Bericht „Kultureinrichtungen in (postpandemischem) Veränderungsdruck – wie zu anderer Relevanz gelangen?”

Thema dieses kurz&knapp-Berichts ist die Frage, welche Auswirkungen Corona auf das postpandemische Kulturbesuchs- und Freizeitverhalten der Berliner*innen hat.

Herausforderungen der quantitativen Kulturpublikumsforschung zur Messung von Kultureller Teilhabe

Wer Kulturelle Teilhabe-Strategien entwickeln möchte, benötigt eine solide Datengrundlage zu Besucher*innen und Nichtbesucher*innen von Kulturangeboten. Zu den drei Hauptdatenquellen der quantitativen Kulturpublikumsforschung zählen Besuchsstatistiken, Besucher*innenbefragungen und Bevölkerungsbefragungen. Der Beitrag liefert Anregungen für eine methodische Vereinheitlichung und inhaltliche Neuausrichtung, um Kulturelle Teilhabe adäquat abbilden zu können.

Ohne Publikum ist alles nichts – wie Kultureinrichtungen an qualifizierteres Wissen über ihre Zielgruppen gelangen können

Für Kultureinrichtungen ist eine professionelle Ansprache und Bindung von (potenziellen) Besucher*innen unabdinglich. Die dafür notwendigen Daten über die eigenen Zielgruppen sind jedoch bislang selten vorhanden. Der Beitrag stellt mit dem Besucher*innenforschungssystem KulturMonitoring (KulMon) eine Lösung vor, die es Einrichtungen ermöglicht, sich in puncto Besuchsdaten zukunftsähig aufzustellen. 

kurz&knapp-Bericht „Ehrenamtliches Engagement im kulturellen Bereich”

Thema dieses kurz&knapp-Berichts ist das ehrenamtliche Engagement der Berliner*innen im Kulturbereich.

Cover Magazin Kultur Management Network

„Kein Eintritt = anderes Museumspublikum?”

Seit Sommer 2021 gibt es in Berlin an jedem ersten Sonntag im Monat den eintrittsfreien Museumssonntag. Dahinter liegen klare kulturpolitische Ziele des Landes Berlins: Nicht nur das klassische Museumspublikum zu erreichen, sondern Menschen, die in vielen Museen selten oder gar nicht anzutreffen sind. Um herauszufinden, ob dies auch gelingt, hat das IKTf die eintrittsfreien Museumssonntage wissenschaftlich begleitet. 

Jahresbericht 2022

Der erste Jahresbericht der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung für das Jahr 2022 ist erschienen. Auf 40 Seiten informiert der Bericht über die Struktur und Arbeit der Stiftung und stellt die vier Arbeitsbereiche, darunter das Institut für Kulturelle Teilhabeforschung, sowie deren Themenschwerpunkte, Aktivitäten und Projekte im Jahr 2022 vor.

Studie: Eintrittsfreier Museumssonntag in Berlin 2021/2022

Image, Besucher*innenstruktur und Besuchsanreize. Ergebnisse repräsentativer Besucher*innenbefragungen in 15 landesgeförderten Museen im Zeitraum Juli 2021 bis Juni 2022, gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa (Schriftenreihe Besucher*innenforschung des Instituts für Kulturelle Teilhabeforschung, Nr. 1)

Kultur in Bewegung. Agilität – Digitalität – Diversität

Diversität hat viele Gesichter und betrifft uns alle. Sie zu fördern und mögliche Barrieren zu überwinden muss daher auch innerhalb des Kultursektors einen hohen Stellenwert einnehmen. Die Broschüre vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe und der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. soll aufmerksam machen, zum Hinterfragen anregen, aber auch Bedarfe sowie Handlungsstrategien und Lösungsansätze aufzeigen, wie Diversität im Kulturbereich künftig noch besser umgesetzt werden kann. Im IKTf-Beitrag geht es um die Herausforderungen für die Nichtbesucher*innenforschung.

Kultur theoretisch und praktisch … Wann wird es wieder so, wie es noch nie war?

Nachdem im Laufe des Jahres 2022 die letzten für Veranstaltungen relevanten pandemiebedingten Hygiene- und Sicherheitsauflagen wegfielen und Kultureinrichtungen wieder öffneten, erklang schnell landauf, landab das Klagelied des Publikumsschwunds. Es schien auf den ersten Blick so, als ob die COVID-19-Pandemie das Besuchsverhalten nachhaltig negativ verändert hätte. Plötzlich blieben Besucher*innen weg. Aber war die Situation bis zur Pandemie denn so viel besser? 

kurz&knapp-Bericht „Die Pandemie als Brandbeschleuniger”

Der kurz&knapp-Bericht geht dem Publikumsschwund in Kultureinrichtungen nach und den Ursachen dafür auf den Grund.

Studie: Kulturelle Teilhabe in Berlin 2021

Kulturbesuche, Freizeitaktivitäten und digitale Angebote in Zeiten von COVID-19. Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung, gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa (Schriftenreihe Kultursoziologie des IKTf, Nr. 2), Berlin.

DRAUSSENSTADT – Kulturelle Stadtentwicklung in Berlin

Bericht zur Beforschung des Förderprogramms der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. 

Das Phantom der Oper in der Pandemie

Für Theater- und Opernhäuser in Deutschland hat die schwierigste Phase seit Ausbruch der Pandemie 2020 begonnen. Vielfach geschobene und lang erwartete Produktionen kommen endlich auf die Bühne und bescheren einen großartigen Kulturreigen, zumal die Künstlerinnen und Künstler das Live-Erlebnis vor Publikum genauso feiern wie das Publikum. Allein landauf und landab zeigt sich den Verantwortlichen anscheinend das mehr oder minder gleiche Bild: Die Ränge sind um knapp
ein Drittel leerer als vor Beginn der Pandemie. Der Beitrag geht den Gründen für das Phänomen des Publikumsschwundes nach.

Aktuelle Trends der Besucher*innen­forschung in Deutschland

Besucher*innenforschung ist kein Stiefkind mehr im Instrumentarium des Kulturmanagements. Kultureinrichtungen führen Studien zum eigenen Publikum jedoch in der Regel nur sporadisch und nicht kontinuierlich durch. Dieser Beitrag stellt Gründe für das Interesse am Publikum vor, legt Herausforderungen in der praktischen Durchführung von Besucher*innenstudien offen und erklärt aktuelle Lösungsansätze am Beispiel des Befragungssystems KulturMonitoring (KulMon) in Berlin.

kurz&knapp-Bericht „Digitale Angebote”

Thema des kurz&knapp-Berichts ist die Nutzung digitaler Kulturangebote während der Corona-Pandemie.

Forschen über Politik für Freie Darstellende Künste

Was braucht die Kunst nach der Corona-Pandemie? Welche Konzepte der Kulturförderung waren und sind hilfreich? Das interdisziplinäre Team von Wissenschaftler*innen um Wolfgang Schneider analysiert in zwölf thematischen Teilstudien Wirkmechanismen und Potenziale kulturpolitischer Instrumentarien. Dabei fokussieren sie auf die Aspekte der künstlerischen Produktion, des Produktions- und Spielbetriebs, der Radiuserweiterung sowie der Kultur- und Förderpolitik. Ausgehend von dieser umfassenden Bestandsaufnahme formulieren sie Handlungsempfehlungen.

Diversität in der Archäologie

Der Band stellt ausgewählte Präsentationen und Erkenntnisse der Tagung „Diversität in der Archäologie: erforschen, ausstellen, vermitteln” vor. In seinem Beitrag geht Dr. Thomas Renz der Frage nach, wie mit neuen Programmen ein diverseres Publikum angesprochen werden kann.

Landeskulturbericht Nordrhein-Westfalen 2022

Der zweite Landeskulturbericht gibt mit Zahlen, Fakten und Studien einen detaillierten Überblick zur Lage der Kultur in Nordrhein-Westfalen. In ihrem Beitrag beleuchten Dr. Vera Allmanritter und Dr. Thomas Renz den Status quo der Besucher*innenforschung an ausgewählten Kultureinrichtungen in NRW. 

Zwischenbericht: Eintrittsfreier Museumssonntag in Berlin

Erste Ergebnisse repräsentativer Besucher*innenbefragungen in 14 landesgeförderten Museen, gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Lebensstile der (Nicht-)Besucher. Ein Denkansatz für die praktische Zielgruppenarbeit neu belebt

Die Erforschung der Motive von Besucher*innen und Nicht-Besucher*innen hat mit der Pandemie für die Zeit danach auf einmal eine wesentlich größere Bedeutung bekommen. Was wissen Kulturbetriebe eigentlich über Publikumspotenziale in ihrem Einzugsbereich? 

Volkshochschulen: Lebensstile der (Nicht-)Kursteilnehmer*innen

Volkshochschulen wollen möglichst breite Bevölkerungsgruppen für ihre Angebote begeistern. Um zu wissen, wer diese besucht, und wer (noch) nicht, müssen Zielgruppen gebildet werden. Dafür werden oft soziodemografische Informationen herangezogen, wie etwa zu formaler Bildung, Alter, Geschlecht und Einkommen – doch ist dieser Ansatz wirklich hilfreich? 

Nicht-Besucher*innenforschung revolutionieren?

Trotz des politischen Anspruchs einer Kultur für alle besuchen wesentliche Teile der Bevölkerung keine oder nur selten öffentlich geförderte Kultureinrichtungen. Nicht-Besucher:innenforschung beschreibt diese Gruppe und ermittelt Gründe, die potenzielle Besuche verhindern. Lebensstile könnten innerhalb dieses Forschungsfelds neue Zugänge schaffen.

Ich bin, was ich besuche? Ein neues Instrument zur Erfassung der Motive von Kulturbesucher*innen

In der Marktforschung geht der Trend immer stärker in die Richtung, das Verhalten der Konsument:innen online zu beobachten — ohne mit diesen direkt in Kontakt zu treten. Auf diesem Wege analysieren Unternehmen wie Amazon und Google Interessen und Präferenzen der Menschen in nie gekannter Breite. Allerdings: Warum jemand ein bestimmtes Produkt zu einem bestimmten Zeitpunkt kauft oder nicht, lässt sich durch solche Beobachtungen kaum nachvollziehen. Was für das Kaufverhalten von Produkten gilt, lässt sich auch auf den Besuch von Kulturangeboten übertragen.

Wie wirkt sich die COVID-19-Pandemie auf Kulturbesuche aus?

Die Kulturangebote haben es in den letzten Monaten vielerorts vermeldet, aber auch Befragungsergebnisse zeigen es auf: (Wieder-)geöffnete Häuser führen keinesfalls zu einem „Ansturm” von Besuchenden auf Kulturveranstaltungen. Woran das u. a. liegt, hat das Institut für Kulturelle Teilhabeforschung anhand von Daten aus einer Bevölkerungsbefragung in Berlin ermittelt. Sie geben Einsicht in die Stimmungslage der Hauptstadtbewohner*innen rund um Kulturbesuche.

Kulturelle Teilhabeforschung. Basis einer konzeptbasierten Kulturpolitikforschung

Das IKTf war Mitveranstalter der digitalen Sommerakademie „Aktuelle Herausforderungen für die Kulturpolitikforschung“ in 2021. Dr. Thomas Renz dokumentiert zusammen mit Prof. Dr. Birgit Mandel (Universität Hildesheim) die Erkenntnisse aus dem Panel zur Kulturellen Teilhabeforschung.

Zielgruppenarbeit durch Nicht-Besucher*innenforschung

Besucher*innenforschung hat in Museen in den letzten Jahren einen immer zentraleren Stellenwert erhalten. Es steht außer Frage, dass Informationen zum Ist-Zustand und zu Veränderungen der aktuellen und potenziellen Besucherschaft hilfreich für die Weiterentwicklung oder Professionalisierung der eigenen Arbeit sind. Beispielsweise für die Entwicklung von Zielgruppenansprachen oder für die Überprüfung, ob Maßnahmen erfolgreich sind.

kurz&knapp-Bericht „COVID-19”

Zentrales Thema des kurz&knapp-Berichts ist der Einfluss der COVID-19-Pandemie auf das kulturelle Leben der Berliner*innen.

Nicht-Besucher im Fokus. Barrieren und Potenziale

Der Sammelband enthält überwiegend Texte von Praktiker*innen aus der Museumsarbeit. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Themen des 20. und 21. Jahrhunderts im Museum anschaulich vermittelt werden können. Dr. Thomas Renz hat dazu einen Grundlagentext zu besuchsverhindernden Barrieren im Museum beigesteuert.

Studie: Kulturelle Teilhabe in Berlin 2019

Soziodemografie und Lebensstile. Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung, gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa (Schriftenreihe Kultursoziologie des IKTf, Nr. 1), Berlin.

Das Kulturpublikum in Zeiten von Corona

In Corona-Zeiten ist nichts sicherer als der stetige Wandel der Situation. Vor diesem Hintergrund steigt der Stellenwert fundierter empirischer Daten. Denn nur mit diesen sind strategische Entscheidungen für die Zukunft möglich. In den Medien sind daher jeden Tag aktualisierte Daten zur Entwicklung der Infektionszahlen zu lesen. Eine solche Steuerungsgrundlage ist jedoch nicht nur für den Gesundheitsbereich, sondern auch für Kultureinrichtungen, Kulturpolitik und ‑verwaltungen unabdinglich.

Was macht Corona mit dem Kulturpublikum?

Eines ist festzuhalten: Nichts ist in Corona-Zeiten sicherer als der stetige Wandel der Situation. Jegliches strategische Planen ist für Betriebe, Politik und Verwaltungen aktuell erschwert. Niemand kann einschätzen, wie lange der aktuelle Ausnahmezustand andauern wird und wann und unter welchen Bedingungen gesellschaftlich relevante Einrichtungen wieder öffnen können. Doch zeigt die Corona-Krise, wie wichtig eine qualitativ hochwertige Datenlage für politische Entscheidungen und administrative Steuerung ist.