Stapel von Studien, es ist der Titel zu sehen.

Studie zu Kultureller Teilhabe in Berlin 2025 erschienen

Volle Zuschauerräume, aber weniger Teilhabe? Die neue IKTf-Studie „Kulturelle Teilhabe in Berlin 2025” zeigt: Wer schon bisher ins Theater, in die Oper oder ins Konzert geht, tut das wieder häufiger. Der Anteil der Menschen, die solche Angebote gar nicht besuchen, liegt aber weiterhin höher als vor der Pandemie – deshalb spiegelt sich das in den Ticketverkäufen der Kultureinrichtungen nur teilweise wider. Für Kultureinrichtungen und Kulturpolitik bedeutet das: Stabile oder steigende Besucher*innenzahlen sagen wenig darüber aus, wie viele Menschen dem kulturellen Leben weiterhin fernbleiben. Die Studie zeigt zudem eine wachsende Kluft zwischen Männern und Frauen bei der Kulturellen Teilhabe: Insbesondere alleinstehende Männer über 50 nehmen seltener teil als in den Vorjahren. Zusätzlich erschweren steigende Lebenshaltungskosten den Kulturbesuch: Fast zwei Drittel der Berliner*innen geben an, dass sie sich Kulturbesuche inzwischen schwerer leisten können – bei höheren Haushaltseinkommen sind Eintrittspreise mittlerweile deutlich häufiger ein Hindernis als noch 2019. Erstmals hat das IKTf zudem systematisch untersucht, was sich konkret ändern müsste, damit Nicht-Besucher*innen häufiger Theater, Konzerte oder Ausstellungen besuchen. Es zeigt sich: Die Erwartungen an Kulturangebote unterscheiden sich je nach Kultursparte deutlich.

Die Analysen basieren auf der vierten repräsentativen Bevölkerungsbefragung zur Kulturellen Teilhabe in Berlin, die, gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, im Sommer 2025 vom IKTf durchgeführt wurde. Die ausführliche Studie „Kulturelle Teilhabe in Berlin 2025. Nicht-Besucher*innen von klassischen Kulturangeboten: Trends, Barrieren und Vorlieben bei Inhalten und Vermittlung” gibt es hier: