Digitales Panel am 29.11.2022 (14.00 – 15.30 Uhr) 

Unter dem #Publikumsschwund wird es seit einigen Monaten über alle Kanäle und Bundesländer hinweg diskutiert: Vielerorts ist der Kulturbereich nach den pandemiebedingten Schließungen in den Alltagsbetrieb zurückgekehrt, allein: Wo ist das Publikum geblieben? Über leere Zuschauerreihen klagen nicht nur Theater und Bühnen, ganz generell scheint die COVID-19-Pandemie eine Zäsur ins Kulturbesuchsverhalten der Menschen gesetzt zu haben. Doch ist die Pandemie die alleinige Ursache für das ausbleibende Publikum? Oder beschleunigt sie eher zusammen mit anderen Faktoren einen generellen Wandlungsprozess, der sich schon lange vor COVID-19 angekündigt hat?

Im Rahmen des digitalen Panels stellt das IKTf die zentralen Ergebnisse seiner Studie aus dem aktuellen kurz&knapp-Bericht #3 (basierend auf KulMon-Befragungen von Gästen vor und während der Pandemie und Auswertungen aus der Bevölkerungsbefragung 2021) vor und diskutiert die sich daraus ergebenden Fragestellungen mit seinen Gästen:

  • (Wie) müssen Kulturpolitik und Kulturverwaltungen auf das veränderte Besuchsverhalten reagieren?
  • Reichen die aktuellen Maßnahmen von Bund, Ländern und Kommunen aus oder bedarf es neuer Allianzen?
  • Wie muss sich der Kulturbereich erneuern, um den Herausforderungen einer sich verändernden Gesellschaft nachhaltig zu begegnen?

Auf dem digitalen Podium

Dr. Klaus LedererSenator für Kultur und Europa Berlin
Dr. Thomas RenzWissenschaftlicher Mitarbeiter IKTf
weitere Gäste angefragt
Moderation: Dr. Vera Allmanritter (Leiterin Institut für Kulturelle Teilhabeforschung)

Die Anmeldung ist demnächst über unsere Website möglich.

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